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Kürbiskuchen

Den richtigen Kürbiskuchen zu finden ist wirklich nicht leicht. Seit einigen Jahren wird solch ein Hype um den Kürbis gemacht, sodass die Auswahl hier wirklich riesig ist. Auch ich habe etwas gebraucht, um mein perfektes Rezept zu finden. Ein Kuchen sollte nicht zu süß und nicht trocken sein - finde ich. Aus diesem Grund backe ich gerne mit Gemüse. Ja, richtig gehört. Du kannst einem süßen Kuchen auch Gemüse zufügen. Prima eignen sich hierfür Möhren, Kürbis, Zucchini, Bohnen, Blumenkohl, o.ä.! Wichtig ist, dass das ausgewählte Gemüse geschmacksneutral ist. Durch diese besondere Zutat wird dein Kuchen richtig schön saftig und dazu sparst du dir durch dieses leichte Füllmittel eine Menge Kalorien.

Für meine Tochter backe ich gerne eine Mischung aus Karotten- und Zucchinikuchen. Wenn man hier noch das Mehl durch Mandelmehl ersetzt und zwei reife Bananen in den Teig mischt, schmeckt er richtig süß, obwohl er zuckerfrei ist. Sie liebt diesen Kuchen. Ich glaube ich sollte ihn demnächst auch mit dir teilen. Nun aber zurück zum perfekten Kürbiskuchen. Es gibt zwei Möglichkeiten ihn zu backen. Variante A, du kochst den Kürbis ein und fügst das Püree hinzu. Variante B, du reibst den Kürbis sehr fein und hebst die Streifen unter den Teig. Ich glaube jeder muss hier selbst testen, welche Variante er lieber mag. Ich mische Kürbis auch furchtbar gerne mit Äpfeln. Aber was macht den Kürbis eigentlich so attraktiv für uns?

Zunächst einmal ist er sehr kalorienarm. 100g Kürbisfleisch haben nämlich nur 25kcal. Außerdem ist er äußerst gesund. Er liefert uns unzählige Vitamine, wie Beta-Carotin und Mineralstoffe [Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen]. Es lohnt sich also wirklich ihn während der kalten Jahreszeit auf den Speiseplan zu setzten. Genau das habe ich getan, als ich meinen perfekten Kürbiskuchen für mich entdeckt habe.

Rezept für eine 18er Gugelhupfform:

 

Für den Kuchen:

  • 400g Hokkaido
  • 3 Eier
  • 150g Erythrit
  • 120g Mandelmehl
  • 40g Maisgrieß
  • 2 TL Zimt
  • 2 Messerspitzen Backpulver
  • 90ml Mineralwasser
  • Kokosöl für die Backform

Für das Frosting:

  • 200g Frischkäse Halbfettstufe
  • [1 Pck. Vanillezucker]
  • Abrieb einer halben Bio Zitrone
  • 1TL Zitronensaft

Zuerst das Erythrit und die Eier schaumig rühren. Jetzt das Mandelmehl, den Maisgrieß, Zimt und Backpulver hinzufügen. Zuletzt nach und nach das Mineralwasser unterrühren. Den Hokkaido gut waschen, die Augen und braunen Stellen entfernen und ihn sehr fein reiben. Die Kürbisstreifen unter die Kuchenmasse heben. Die Gugelhupfform mit Kokosöl einfetten. Den Teig vorsichtig und gleichmäßig einfüllen. Jetzt darf er für vierzig bis fünfzig Minuten bei 180°C [je nach Ofen] backen. Nach Ablauf der Zeit mit einem dünnen Stäbchen testen, ob der Teig fest geworden ist. Jetzt muss er gut auskühlen [circa eine Stunde]. Währenddessen den Frischkäse mit dem Vanillezucker, Zitronensaft und Zitronenabrieb vermengen. Den ausgekühlten Kuchen gleichmäßig damit bestreichen und anschließend erneut für mindestens eine Stunde kalt stellen. Jetzt ist er fertig und ich wünsche dir einen guten Appetit.

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